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| Die Smallworld Schnittstellen im
Überblick: |
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| EDBS & KEDBS |
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EDBS
Die Einheitliche Datenbankschnittstelle
(EDBS) definiert ein bundesweit einheitliches, systemunabhängiges
Datenformat zum Austausch von Daten der Automatisierten Liegenschaftskarte
(ALK) und des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystem
(ATKIS).
Die EDBS-Ausgabeschnittstelle zur Fachschale Kataster ALK ermöglicht
es, ALK-Daten im EDBS-Format auszugeben. Der verwendete Objektartenkatalog,
nach dessen Vorschrift die Daten ausgegeben werden, hängt vom
Bundesland ab, für das Ihre Fachschale Kataster ALK konfiguriert
ist.
KEDBS
Konfigurierbare EDBS-Einleseschnittstelle zur Übernahme von
EDBS-Daten im ALK- und ATKIS-Format in eine SMALLWORLD-Applikation.
Der Begriff EDBS steht für Einheitliche Datenbankschnittstelle.
Er wird von den bundesdeutschen Vermessungsverwaltungen als Austauschformat
für Daten der Informationssysteme ALK (Automatisierte Liegenschaftskarte)
und ATKIS (Amtliches Topographisches-Kartographisches Informationssystem)
benutzt.
Konfigurierbar heisst, dass die Schnittstelle dem Anwender eine
Oberfläche zur Definition der Abbildungsvorschriften von EDBS-Objekten
auf SMALLWORLD Objektklassen des Zieldatenmodells zur Verfügung
stellt.
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| GDF |
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Geographic Data Files (GDF): Übernahme, Editierung, Digitalisierung,
Konsisitenzprüfung, Prüfung der Netzlogik.
Die international gültige GDF-Norm hat die Beschreibung, Klassifizierung
und Codierung von Straßeninfrastrukturen zum Gegenstand. Damit
unterstützt die GDF-Norm eine Reihe von Anwendungsbereichen,
wie beispielsweise Fahrzeugnavigation, Straßeninstandhaltung
und Verkehrstelematik. Andere, indirekt betroffene Bereiche sind
Standortplanung, Fuhrpark-Verwaltung, GeoMarketing und Adressenabstimmung. |
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| KoSa Import / Export |
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Koordinaten- und Sachdaten-Schnittstelle zum Austausch von Sachdaten
zwischen verschiedenen Datenhaltungssystemen, hier SMALLWORLD und
u.a. ORACLE.
1. Einlesen von im ASCII-Format vorliegenden Daten in das SMALLWORLD
GIS. Eine Steuersprache ermöglicht die flexible Anpassung des
Lademechanismus an das vorliegende Datenformat. Diese Steueranweisungen
werden in Kontrolldateien abgelegt. Der erste Schritt zur Benutzung
der KoSa-Lade-Schnittstelle besteht im Erstellen der Kontrolldatei.
Diese kann mit einem beliebigen ASCII-Editor eingegeben oder mit
dem KoSa-Entlader erzeugt werden. Später kann dieselbe Kontrolldatei
immer wieder auf ASCII-Dateien im gleichen Format angewendet werden.
2. Neben der ASCII-Datei mit den Sach- und Punktgeometriedaten werden
außerdem eine Kontrolldatei für das Laden mit der KoSa-Lade-Schnittstelle
und eine Datei mit einer SQL-Tabellendefinition ausgegeben.
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| NAS In / Out |
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| Die Fachschale ALKIS verwendet für den Datenaustausch die Normbasierte Austauschschnitte (NAS). Diese Schnittstelle ist wie die bisherige EDBS zu verstehen, nämlich einmal als physikalische Programmschnittstelle, mit der der Anwender Daten ein- und ausliest, und zum zweiten als Datenformat. NAS-Daten werden nämlich in einem XML-Derivat ausgegeben, das auf dem unabhängigen Dateiformat Geography Markup Language (GML) basiert. Mit GML werden die Geometrieinhalte raumbezogener Objekte ausgetauscht. Wegen der Verwendung internationaler Standards ist zu erwarten, dass die NAS in naher Zukunft die EDBS als Austauschformat für die Katasterdaten ablösen wird. Insbesondere ermöglicht der offene Standard und die Übertragbarkeit des Basisschemas auf andere Fachthemen einen universellen Einsatz der Schnittstelle. |
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| Pecher / HYSTEM / EXTRAN / ISYBAU |
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Pecher
Diese Schnittstelle erlaubt den Austausch von Daten mit dem Vermögensbewertungsprogramm WERT, mit dem Klassifizierungs- und Bewertungsprogramm KLAS und dem Hydraulikprogramm FLUT der Pecher Software GmbH.
HYSTEM-EXTRAN
Schnittstelle zwischen SMALLWORLD GIS und dem Rohrnetzberechnungsprogramm
HYSTEM-EXTRAN. Import und Export von Haltungsdaten, Netzerzeugung
anhand dieser Daten und Import der "laufenden Ausgabedatei".
ISYBAU Export
Als Erweiterung der Fachschale Kanal.
Austauschformate:
- Kanalstammdaten: Kanalnetze (Haltungen und Schächten)
- Stammdaten: Anschlussleitungen und Anschlusspunkte
- Bauzustand-Schächte: Inspektionsdaten der Schächte
- Bauzustand Leitungen: Inspektionsdaten bzw. Schäden für
Anschlussleitungen
Die GIS-Daten werden zunächst in eine IYSBAU-Datenbank eingelesen
und danach im ASCII-Format abgelegt. Die Verfahrensweise, den Datenexport
in zwei Phasen zu untergliedern, bietet den Vorteil, dass sich grundsätzliche
Fehler in den Daten bereits in der ersten Exportphase rasch erkennen
und korrigieren lassen.
ISYBAU Import
Als Erweiterung der Fachschale Kanal.
Austauschformate:
- Kanalstammdaten: Kanalnetze (Haltungen und Schächten)
- Stammdaten: Anschlussleitungen und Anschlusspunkte
- Bauzustand-Schächte: Inspektionsdaten der Schächte
- Bauzustand Leitungen: Inspektionsdaten bzw. Schäden für
Anschlussleitungen
Die einzulesenden ISYBAU-Daten müssen im ASCII-Format vorliegen;
sie werden zunächst in eine IYSBAU-Datenbank eingelesen und
danach ins GIS kopiert. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass
fehlerhafte Datensätze nicht in das GIS kopiert werden, im
Zwischenbereich verbleiben und somit rasch erkannt und korrigiert
werden können.
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| SQD & SQS Import |
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Frei konfigurierbare Schnittstelle zur Übernahme von SICAD-SQD-
(Geometriedaten) und SQS-Daten (Sachdaten) in eine SMALLWORLD GIS-Applikation.
Konfigurierbar heißt, dass die Abbildung der SICAD-Elemente
auf Objekte des Zieldatenmodells sowie zahlreiche weitere Parameter
für die Datenübernahme durch den Anwender der Schnittstelle
frei definiert werden können.
Ladevorgang in drei Phasen:
1. Zuerst werden die SICAD-SQD- und SQS-Daten in ein Zwischendatenmodell
im SMALLWORLD GIS eingelesen, das die SICAD-Welt exakt nachbildet.
In dieser Phase können auch Geometrien erzeugt werden, um den
Inhalt des Zwischendatenmodells visuell darzustellen.
2. In der zweiten Phase erfolgt die Bildung der Objekte des Zieldatenmodells
aufgrund der vorgegebenen Konfiguration aus den im Zwischendatenmodell
abgelegten SICAD-Elementen.
3. In einer optionalen dritten Phase ist es möglich, Prozesse
zu starten, die Abgleiche innerhalb des Zieldatenmodells vornehmen.
Diese sogenannten Postprozesse können z.B. Flächenbildungen
sein.
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