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Zukunftssicherer Aufbau einer Straßendatenbank unter Berücksichtigung der Anforderungen des „Neuen Kommunalen Finanzmanagements“ (NKF)!
Die finanzielle Lage der kommunalen Haushalte spitzt sich immer mehr zu. Effiziente Verwaltung der Finanzmittel und Optimierung der Ausgaben gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Besonders die Unterhaltung des Straßennetzes sowie weiterer Straßeneinrichtungen sind im kommunalen Haushalt ein wichtiger Faktor. Durch den flexiblen Aufbau der GC SIB kann den zum Teil unterschiedlichen Anforderungen in Bezug auf die Straßennetzdokumentation optimal entsprochen werden.
Basis
Als Basisobjekt dient, wie vom NKF gefordert, die Straßenfläche. Über das Objekt Straßenfläche lassen sich sowohl die Fahrbahnflächen als auch alle Querschnittsinformationen wie z.B. Randstreifen, Gehwegflächen, Radwegeflächen usw. beschreiben. Zur Wertermittlung dient u.a. eine Beschreibung der Oberfläche (natürlich mit entsprechender Einfärbung in der Grafik nach Zustand und Material). Neben der Straßenfläche bilden Straßenachse und -abschnitt in Verbindung mit den Straßenknoten-Punkten zudem die Möglichkeit ein Knoten- und Kantenmodell aufzubauen. Dies lehnt sich an die Empfehlungen der Forschungsgruppe OKSTRA-Kommunal und den Richtlinien der Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) zum Aufbau einer Kommunalen Straßendatenbank an. Die Dokumentation des Knoten- und Kantenmodells und die stationsgenaue
Referenzierungsmöglichkeit beliebiger Objekte an das Straßennetz gewährleisten die zukunftsorientierte Investitionssicherheit der erfassten Straßendaten.
Referenzierungsmöglichkeiten
Für die Unterstützung der Standards im Straßenwesen wie z.B. den OKSTRA (Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen) als auch die ASB (Anweisung Straßendatenbank), bietet die GC SIB die Möglichkeit, alle straßenrelevanten Daten über Stationierungsinformationen mit dem Straßennetz zu verbinden. Eine direkte Anbindung an eine übergeordnete Straßeninformationsbank des Landes ist dabei möglich. In NRW ist die Anbindung zum System NWSIB automatisch im Programmsystem enthalten. Der Aufbau eines Referenzierungssystems kann natürlich auch im Nachgang erfolgen und ist nicht zwingend für alle Objekte erforderlich.
Verwaltungsrechtliche Aspekte
Die Dokumentation von Attributen wie Widmungsstatus und Klassifikation (BAB, Bundes-, Landes-, Kreisstraßen als auch Straßen und Wege des nicht klassifizierten Straßennetzes wie Gemeindestraßen, Feldwege, Privatwege, sonstige nicht klassifizierte Straßen und Wege) bilden die Standardinformation. Weitere Daten, wie Datum der Inbetriebnahme, Straßenname und Schlüssel, Eigentümer, Straßenkategorie wie Fußgängerzone, Durchgangsstraße etc., sind vom Anwender frei belegbar.
Zustands- und Oberflächendokumentation
Die GC SIB bietet die Möglichkeit den Straßenaufbau durch Festlegung unterschiedlicher Aufbauschichten in den Punkten Schichtart, Material, automatische Volumenberechnung uvm. zu beschreiben. Ein in die Fachschale integriertes Aufbruchkataster stellt flächenhaft Aufbrüchen mit Unterscheidung der Aufbruchsart, Gewährleistung, Bauträger etc. dar. Die Dokumentation des Straßenzustandes ist nach den Vorgaben der FGSV realisiert worden.
So können den Straßenzuständen beispielsweise Verkehrszahlen oder Zustandszahlen über eine ASCII-Schnittstelle beigestellt werden. Straßenflächen berechnen nach einer anpassbaren Standardmethode (E EMI 2003) ihre Schadenszahl auf Basis der eingelesenen Zustandsdaten und lassen sich alternativ nach Art der Deckschicht oder klassifiziert nach Ihrer Schadenszahl im GIS darstellen.
Maßnahmenverwaltung / Kostenberechnung
Auf jedem Objekt, ob Aufbruch, Zustand, Einrichtungsgegenstand o.ä. findet eine Maßnahmenverwaltung statt. Dies kann eine umfangreiche Straßensanierung oder auch die turnusmäßige Kontrolle von Lichtsignalanlagen sein. Alles was Kosten an, in und um die Straße verursacht, ist dokumentier- und sowohl auf einzelne Abschnitte als auch auf die gesamte Straße summierbar.
Straßeneinrichtungen / Verkehrszeichen
Neben der Zustandsbewertung ist die Dokumentation von Straßeneinrichtungen einer der wichtigsten Faktoren innerhalb des Straßenkatasters. Die Verkehrszeichen sind nach Vorgabe der Straßenverkehrsordnung in den Kategorien Verbots-, Gefahren-, Richt- und Vorschriftszeichen mit StVO-Nummer im System bereits enthalten. Zusätzlich ist eine flächenhafte Präsentation von Wirkbereichen der Verkehrszeichen möglich.
Eine Vielzahl von Straßeneinrichtungen unterschiedlicher Ausprägung wie z.B. Fahrradständer, Fußgängerüberweg, Sinkkästen, Bushaltestelle etc. sind bereits im System enthalten. Allen Straßeneinrichtungen steht die Möglichkeit einer freien Platzierung oder einer genauen Angabe der Station auf Abschnitten zur Verfügung. Die Stationsberechnung erfolgt automatisiert.
Softwarevoraussetzungen:
Die GC SIB ist derzeit für die Smallworld Versionen 4.0 und 4.1 verfügbar.
Produkt-Flyer  |
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