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Im Wandel der Zeit haben sich Systeme zur Speicherung von raumbezogenen Informationen und Daten von reinen Dokumentationslösungen zu umfassenden Analyse- und Auskunftssystemen entwickelt. Geografische Informationssysteme (GIS) unterstützen heute mit ihrer Datenvielfalt, welche durch den kontinuierlichen Aufbau von Geodateninfrastrukturen entstanden ist, die unterschiedlichsten Fachaufgaben und Prozesse in Verwaltung und Wirtschaft. Dies geschieht zunehmend auch durch die dreidimensionale Darstellung von Geodaten aus bzw. in dem GIS.
Das Beispiel einer Baumaßnahme zur Neugestaltung des Heidelberger Bahnhofsplatzes zeigt, wie eine Aufbereitung von GIS-Daten als VRML-Szene aufgrund der plastischen und intuitiven Darstellung als wesentliche zusätzliche Entscheidungshilfe dienen kann. Als Basisinformationen wurden in diesem Fall die Stadtgrundkarte und die Gebäude der ALK verwendet. Weitere Geodaten, wie z.B. Abwasserleitungen aus dem Kanalkataster oder die Bäume aus dem Baumkataster, wurden ebenfalls in diese Szene übernommen.
Die VRML-Szene kann z.B. durch Belegung mit Texturen, der Auswahl der Pflasterfarben/-arten entsprechend den Gebäudefassaden oder von Schattenwürfen bei unterschiedlichen Sonnenständen ergänzt werden und so die Bewertung verschiedener Planvarianten unterstützen.
Nachdem in bestimmten Fachdisziplinen, wie beispielsweise der Bauleitplanung, 3D-Daten bereits häufig genutzt werden, fordern inzwischen auch zunehmend andere Stellen 3D-Modelle zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen ein. Vorangetrieben werden diese Entwicklungen durch ein breites Anwendungsspektrum dreidimensionaler raumbezogener Informationen u. a. in der Archäologie, der Telekommunikation, der Geologie und der Umweltplanung, aber auch in Tourismus und Entertainment. Mithilfe dreidimensionaler Modelle können z.B. Auswirkungen auf Umwelt und Klima simuliert und für den Bürger verständlich präsentiert werden. Sowohl in der Landschaftsplanung als auch in der Stadtplanung kann der eigentliche Planungsprozess durch die Verfügbarkeit dreidimensionaler Computermodelle deutlich unterstützt werden. Alternativen können besser beurteilt werden, und auch Laien können die Folgen der vorgeschlagenen Änderungen nachvollziehen. Der Bürger kann virtuelle Welten oftmals leichter verstehen als abstrakte Karten. Neben dem Planer oder Umweltexperten ergeben sich so auch für die Bürgerbeteiligung neue Szenarien, in denen die Einflüsse von neuen Bauwerken auf die Umgebung berechnet und visualisiert werden können.
Die Nachfrage nach entsprechenden dreidimensionalen Modellen wird durch eine Studie zu 3D-Stadtmodellen der Europäischen Organisation für Experimentelle Photogrammetrische Forschung bestätigt: 95% der Teilnehmer sehen den größten Bedarf an dreidimensionalen Gebäudedaten in einem digitalen Stadtmodell, gefolgt von Informationen über das Verkehrsnetz (etwa 85%) und 3D-Informationen über die Vegetation (etwa 75%). |
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Für weitere Information haben wir
ein "White Paper" zusammengestellt, welches
wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden. Bitte verwenden
Sie hierzu unser Kontakt-Formular mit dem Stichwort "3D-Modellierung White Paper". |
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GIS Consult Schnupperworkshop „Nutzung von Geodaten für 3D-Modellierungen“
Der Einsatz von 3D-Daten und 3D-Modellen ist schon längst keine Spielerei für Geodatenverliebte mehr, sondern als planungsunterstützendes Werkzeug zunehmend ein Muss für Städte- und Raumplaner...
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