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Leitungsauskunft - Where to dig?
Via Internet-Portal können nun Anfragen von Bauunternehmen automatisiert vom Versorger beantwortet werden. Auf Basis seines Applikationsservers OSIRIS bietet GIS Consult GmbH hierfür eine performante Schnittstelle.
Im Zuge des Genehmigungsverfahrens für Tiefbauarbeiten muss der Bauunternehmer die betroffenen Energie- und Versorgungsunternehmen (EVU) um Auskunft über etwaige betroffene Leitungen bitten. Mittels eines Geoinformationssystems (GIS) werden zumeist die vorhandenen Geodaten einer manuellen Analyse unterzogen. Anschließend können die meisten Anfragen mit "nicht betroffen" beantwortet werden.
Um diesen zeitlichen Aufwand und die Antwortzeiten zukünftig zu minimieren, bietet es sich an, einen Mehrnutzen aus dern zumeist flächendeckend vorhandenen Geodaten zu ziehen. Der Applikationsserver Osiris beantwortet rund um die Uhr Bauanfragen innerhalb einer Sekunde automatisch über das Internet. Aus Gründen der Datensicherheit kann eine Anfrage nur von einem autorisierten Nutzer gestellt werden. Anfrage und Antwort werden in einer Datenbank detailliert protokolliert und sind somit jederzeit nachvollziehbar.
Ein autorisierter Nutzer skizziert bei Bedarf über eine Internet-Leitungsauskunft den betroffenen räumlichen Ausschnitt. Ein zentraler Server nimmt diese Anfrage entgegen, prüft welche EVU's betroffen sind und sendet die Anfrage an die angeschlossenen Server entsprechend weiter. Vor Ort beim EVU nimmt der Osiris die via http Post-Request gesandte XML-Anfrage entgegen, prüft diese und sendet das Ergebnis wiederum in XML an den zentralen Server zurück.
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Nach dem Auslesen der XML-Datei wird zunächst das vom Nutzer angegebene Polygon gebildet (1). Aus Gründen der Performanz wird um dieses zunächst ein großzügiger Puffer (2) gelegt, um dessen BoundingBox zu bestimmen (3). Mittels spatial scan werden auf deren Grundlage zügig die potentiell betroffenen Leitungen bestimmt (4). Dieses Vorfilterungsergebnis dient als Grundlage für eine anschließende performante Verschneidung. |
| Abbildung 1: Visualisierung der vom Osiris durchgeführten Vorfilterung |
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Um die potentiell betroffenen Leitungen werden Schutzstreifen generiert, deren Breite jeweils abhängig von Nennweite und Baukategorie sind (5). Diese Puffer werden mit dem Nutzerpolygon verschnitten (6), sodass hierüber die betroffenen Leitungen abgeleitet werden können (7). Als Ergebnis wird wahlweise "betroffen / nicht betroffen" oder aber die Liste der betroffenen Leitungsabschnitte zurückgegeben. |
| Abbildung 2: Graphische Ausgabe der Verschneidungs-Prozesse |
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Bei dem Produkt Osiris handelt es sich um einen, streng nach den Spezifikationen des Open Geospatial Consortiums (OGC) implementierten, Internet-Applikationsserver, dessen Entwicklung in den Händen von GIS Consult liegt. Da es sich bei der W2D-Schnittstelle nur um einen zusätzlichen Osiris-Service handelt, kann der Osiris neben der dieser Internet-Auskunft z.B. auch allgemeine Anfragen an die Leitungsauskunft bearbeiten.
Die W2D-Schnittstelle wurde erfolgreich bei E.on Fernwärme GmbH implementiert und unterliegt zur Zeit einer ausführlichen Prüfung. Die vom Osiris entgegengenommenen Anfragen stammen von dem zentralen Leitungsauskunftsportal der Pledoc GmbH.
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Pressemitteilung  |
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