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Stadtwerke Rinteln GmbH: ALB-Schnittstelle und ALKIS® unter Smallworld 4.0!
Die Stadtwerke Rinteln setzen auf die Synergien von Kataster und Versorgungsanwendungen und werden auf das Datenmodell ALKIS® umstellen. Die Umstellung erfolgt im Zuge des Upgrades auf die aktuelle Smallworld GIS Version 4.0 und der verbesserten, fortführungsfähigen ALB-Schnittstelle. Ziel ist es, das Geoinformationssystem auf eine zukunftsorientierte Basis mit den Standardtechnologien der Smallworld Produktfamilie umzustellen.
Als eines der ersten Versorgungsunternehmen haben die Stadtwerke Rinteln bereits im Jahr 1997 die Standardfachschalen Gas/ Wasser, Strom, Kanal und Kataster eingeführt.
Die Ersterfassung Gas/Wasser und Strom erfolgte auf der Smallworld Version 2.2.1. Nach der zwischenzeitlichen Migration auf Smallworld 3.0 erfolgte Anfang 2006 das Upgrade auf Smallworld 4.0. Im Zuge dieser Upgrades wurden auch Lösungen für das einfache Aktualisieren von ALB- und ALK-Daten im Smallworld GIS geschaffen.
Weniger Arbeitsaufwand und Kostenersparnis sind die Vorteile der fortführungsfähigen ALB-Schnittstelle. Im vierteljährlichen Turnus erhalten die Stadtwerke Rinteln von den Katasterämtern bzw. von den niedersächsischen Behörden für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) ALK-Daten im EDBS- und ALB-Daten im WLDGE-Format.
Im Rahmen der Datenfortführung mussten die ALB-Datensätze für das Versorgungsgebiet in der Vergangenheit jeweils komplett eingelesen und die alten Daten ersetzt werden.
Durch die Entscheidung auf Smallworld 4.0 umzusteigen, kann die Fortführungsfähigkeit der ALB-Daten nun auch beim Einlesen genutzt werden, sodass der Arbeitsaufwand bei den Stadtwerken deutlich verringert wird. Denn die in Smallworld 4.0 integrierte, fortführungsfähige ALB-Schnittstelle kann Differenzen und Änderungen automatisiert einlesen bzw. fortführen.
Zur Kostenersparnis kommt es, da nur noch die reale Anzahl der ausgetauschten ALB-Objekte von der Katasterbehörde in Rechnung gestellt wird.
Die Umstellung auf ALKIS® soll zeitnah zu den Katasterbehörden erfolgen. Nach einem Beschluss der niedersächsischen Landesbehörden, müssen alle Organisationen, die ALK- und ALB-Daten nutzen, bereits 2007 das Kataster auf ALKIS® umstellen. Dies dient in erster Linie der integrierten Datenerhaltung und Beauskunftung der Katasterdaten sowie der Darstellung von Hintergrundinformationen für die energiewirtschaftlichen Fachsysteme.
Die Stadtwerke Rinteln werden diese Anforderungen erfüllen und zeitnah zu den Katasterbehörden auf das Smallworld Datenmodell ALKIS® umsteigen.
Hier zahlt sich das Smallworld 4 Upgrade bereits aus, denn mit der Systemversion 4.0 steht zum Smallworld GIS die ALKIS® -Fachschale und die NAS schon heute zur Verfügung.
Damit werden die Stadtwerke Rinteln ihre Daten künftig im XML-basierten, systemunabhängigen Austauschformat NAS beziehen und die mit Smallworld GIS 4.0 zur Verfügung stehende Schnittstelle zum Einlesen der Daten nutzen.
Wissenswertes zu ALKIS®
Die Fachschale ALKIS® dient der Führung und Erhebung von Daten des Amtlichen Vermessungswesens im Datenmodell AFIS-ALKIS-ATKIS. Sie ist geeignet die Daten des Liegenschaftskatasters, die Amtlichen Festpunkte der Landesaufnahme sowie die Topographischen Kartenwerke der Landesvermessung aufzunehmen. Länderspezifische Datenmodellvariationen werden mit Hilfe von Konfigurationsdateien eingestellt. Die Fachschale ALKIS® wird in zwei Ausbaustufen geliefert: Die Grundversion ist gedacht für Energieversorger, Leitungsbetreiber und Kommunen, die Geobasisdaten als Hintergrundinformation für ihre eigenen Fachsysteme benötigen oder Katasterdaten in Form von Bestandsdaten, Kartenauszügen und Nachweisen an Dritte abgeben, ohne selbst katasterführende Stelle zu sein.
Was ist eigentlich die NAS?
Der Datenimport nach ALKIS® erfolgt über die Normbasierte Austauschschnittstelle (NAS). Die Schnittstelle enthält einen Auftragsmanager, der ein- und ausgehende NAS-Aufträge verwaltet und in einem Auftragsregister vorhält, und einen NAS-Manager, der für die korrekte Umsetzung und Speicherung von ALKIS®-Objekten entsprechend der aktuellen XML-Schemadateien sorgt.
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