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Presseinformationen - Archiv - 20. Februar 2004
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D21 Kongress GeoBusiness
NKF - das Neue Kommunale Finanzmanagement - beginnt mit einer umfassenden Vermögensbilanz!


NKF, das "Neue Kommunale Finanzmanagement", ist die größte Herausforderung der Kommunen im 21. Jahrhundert. Die Kameralistik, von Karl dem Großen im Jahre 800 n.Chr. eingeführt, soll zugunsten der doppelten Buchführung (Doppik), der Kosten-/Leistungsrechnung, der alljährlichen Bilanz und der daraus abgeleiteten Steuerung aufgegeben werden. Damit verspricht sich die Politik mehr Transparenz und vor allem mehr Effizienz in der Verwaltung. Bis 2008 sollen alle Kommunen auf Doppik umgestellt haben.

In NRW haben sich 7 Kommunen zu einem Pilotprojekt zusammengefunden. Sie haben in den letzten 3 Jahren probehalber ihre Eröffnungsbilanzen aufgestellt und dabei einen Leitfaden entwickelt, der allen Kommunen seit August 2003 unter Linkwww.Neues-Kommunales-Finanzmanagement.de externer Link zur Verfügung steht.

NKF beginnt mit der sog. Eröffnungsbilanz. Sie stellt eine Inventur und Bewertung des gesamten Vermögens der Kommune dar. Neben den bebauten und unbebauten Grundstücken sind insbesondere auch die Infrastruktureinrichtungen (Straßen, Gehwege, Bahnen, Leitungen, Kanäle, Schilder und Ampeln) zu erfassen und zu bewerten, eine gigantische Aufgabe. Ohne die Unterstützung durch die Geodaten und Geofachsysteme ist sie nicht zu leisten.

Die Liegenschaften sind aus den Flurstücken und Gebäuden zusammenzustellen und auf die unbedingt notwendige Grundstücksfläche zu beschränken. Die Gebäude sind aus den Genehmigungs- und Betriebsunterlagen nach Baujahr, Grundfläche, Geschoßfläche, Volumen umbautem Raum und Normalherstellungskosten zu erfassen. In standardisierten Wertermittlungen sind die realen Werte dieser Vermögensobjekte zu ermitteln. Wenn man bedenkt, dass es in einer Großstadt ca. 5000 Gebäude und ca. 20.000 Flurstücke gibt, ist auch diese Aufgabe eine echte Herausforderung. Aufgrund früherer gesetzlicher Forderungen sind die Kanäle in den Kommunen bereits komplett erfasst, bewertet und zum Teil schon saniert. Die übrigen Wertobjekte des Infrastruktur-Vermögens müssen in mühsamer Arbeit vor Ort erfasst und bewertet werden.

Auf dem D21-Geobusiness-Kongreß am 17.2.2004 in Hannover wurde dieser Weg zur Vermögensbilanz in Wort und Bild im Rahmen des Vortrages "GIS Basis- und Fachdaten für eine nachhaltige kommunale Vermögensbilanz" seitens Herrn Schwartz, Geschäftsführer der GIS Consult, vorgestellt und lebhaft diskutiert.

GIS Consult bietet den Kommunen ein Gesamtpaket zur Aufstellung der kommunalen Vermögensbilanz an. Selbstverständlich gehören dazu auch entsprechende Schulungs- und Beratungsleistungen.

GIS Consult - Wir machen GIS erfolgreich!


Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Herrn Hauling.
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