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D21 Kongress GeoBusiness
NKF - das Neue Kommunale Finanzmanagement - beginnt mit einer umfassenden Vermögensbilanz!
NKF, das "Neue Kommunale Finanzmanagement", ist die größte
Herausforderung der Kommunen im 21. Jahrhundert. Die Kameralistik,
von Karl dem Großen im Jahre 800 n.Chr. eingeführt, soll
zugunsten der doppelten Buchführung (Doppik), der Kosten-/Leistungsrechnung,
der alljährlichen Bilanz und der daraus abgeleiteten Steuerung
aufgegeben werden. Damit verspricht sich die Politik mehr Transparenz
und vor allem mehr Effizienz in der Verwaltung. Bis 2008 sollen
alle Kommunen auf Doppik umgestellt haben.
In NRW haben sich 7 Kommunen zu einem Pilotprojekt zusammengefunden.
Sie haben in den letzten 3 Jahren probehalber ihre Eröffnungsbilanzen
aufgestellt und dabei einen Leitfaden entwickelt, der allen
Kommunen seit August 2003 unter www.Neues-Kommunales-Finanzmanagement.de zur Verfügung steht.
NKF beginnt mit der sog. Eröffnungsbilanz. Sie
stellt eine Inventur und Bewertung des gesamten Vermögens der
Kommune dar. Neben den bebauten und unbebauten Grundstücken
sind insbesondere auch die Infrastruktureinrichtungen (Straßen,
Gehwege, Bahnen, Leitungen, Kanäle, Schilder und Ampeln) zu
erfassen und zu bewerten, eine gigantische Aufgabe. Ohne die Unterstützung
durch die Geodaten und Geofachsysteme ist sie nicht zu leisten.
Die Liegenschaften sind aus den Flurstücken und
Gebäuden zusammenzustellen und auf die unbedingt notwendige
Grundstücksfläche zu beschränken. Die Gebäude
sind aus den Genehmigungs- und Betriebsunterlagen nach Baujahr,
Grundfläche, Geschoßfläche, Volumen umbautem Raum
und Normalherstellungskosten zu erfassen. In standardisierten Wertermittlungen
sind die realen Werte dieser Vermögensobjekte zu ermitteln.
Wenn man bedenkt, dass es in einer Großstadt ca. 5000 Gebäude
und ca. 20.000 Flurstücke gibt, ist auch diese Aufgabe eine
echte Herausforderung. Aufgrund früherer gesetzlicher Forderungen
sind die Kanäle in den Kommunen bereits komplett erfasst, bewertet
und zum Teil schon saniert. Die übrigen Wertobjekte des Infrastruktur-Vermögens
müssen in mühsamer Arbeit vor Ort erfasst und bewertet
werden.
Auf dem D21-Geobusiness-Kongreß am 17.2.2004
in Hannover wurde dieser Weg zur Vermögensbilanz in Wort und
Bild im Rahmen des Vortrages "GIS Basis- und Fachdaten für
eine nachhaltige kommunale Vermögensbilanz" seitens
Herrn Schwartz, Geschäftsführer der GIS Consult, vorgestellt
und lebhaft diskutiert.
GIS Consult bietet den Kommunen ein Gesamtpaket zur
Aufstellung der kommunalen Vermögensbilanz an. Selbstverständlich
gehören dazu auch entsprechende Schulungs- und Beratungsleistungen.
GIS Consult - Wir machen GIS erfolgreich!
Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Herrn Hauling.

Pressemitteilung  |
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